Triggerpunkte sind Verdickungen in tiefliegenden Muskelfasern, die durch Überbelastung, falsche Haltung, Stress, Bewegungsmangel etc. entstehen. Anders gesagt sind Triggerpunkte myofasziale Energieschwachstellen im Muskel, die schlecht durchblutet werden. Der betroffene Muskel kämpft gegen den negativen Reiz an und versucht durch Anspannung zu kompensieren. Es folgt ein verspannter Triggerpunkt und Schmerz.

Finden sich im Körper vermehrt Triggerpunkte vor, kann dies zu Schlafstörungen und Verminderung der Alltagsaktivität mit all seinen Folgeerscheinungen führen. Der Muskel wird anfälliger für Verletzungen (Krämpfe, Zerrungen, Risse), die Sehnen zeigen eine erhöhte Entzündungsneigung auf und die Wirbelsäule reagiert nicht selten mit Steilstellung oder Verkrümmung. Werden Triggerpunkte nicht behandelt, können Blockaden an Gelenken entstehen, welche die allgemeine Bewegungsfähigkeit einschränken. Dies führt zu einem Teufelskreis: Eine reduzierte Bewegung verstärkt den Triggerpunkt.

Wie du deine Triggerpunkte einfach und korrekt selbst behandeln kannst, erfährst du unter Übungen.